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Marcello Bonon | Binh Minh Dao

 

STADT RAUM KULTUR

 

Das zu planende Gebiet um das MAKK liegt in Mitten der Innenstadt. Zwischen dem Dom und dem Opernhaus der Bühnen der Stadt Köln bildet es mit dem MAKK eine kulturelle und lineare Verbindung. Aktuell wird dieser linearen Achse von MAKK bis Opernhaus hinsichtlich seiner kulturellen Bedeutung zu wenig Beachtung geschenkt.

 

Der Entwurf wurde basierend auf Luigi Snozzis Aphorismen hergeleitet und untersucht. So haben wir uns zunächst mit dem Bodenbelag auseinander gesetzt und versucht mit Elementen Raum zu definieren und aufzuwerten. Ein dezentes und filigranes Lichtband, welches gleichzeitig eine starke und prägende Wirkung hat, macht den Passanten und Touristen aufmerksam und leitet diesen zu wichtige Kulturstätten. Durch diesen Eingriff werden Räume neu belebt und eine Spannung und Neugierde wird erzeugt. Aktuell ist der Raum ums MAKK unübersichtlich und bietet kaum Aufenthaltsqualitäten. Auch wird dem Museum kein Platz zum Erscheinen gegeben und es verschwindet als Baumasse im Stadtbild. Das gleiche erlebt die Minoritenkirche, welche durch parkende Autos zugestellt wird.  Weder die Kirche, noch die Skulpturen davor genießen die Wahrnehmung die ihr zu Teil werden sollte. Diese zusammenhängende leere Fläche der Stadt geht durch ihre Undefiniertheit verloren. Daher muss ein Baukörper am Kolpingplatz gesetzt werden, um Plätze zu rahmen und zu generieren. Als Resultat entsteht ein gefasster Platz, der sowohl als Museumsvorplatz, wie auch als Kirchenvorplatz dient. Den Plätzen vor den Gebäuden wird eine repräsentative Raumqualität verschafft. Das Lichtdesign akzentuiert die Eingänge der Kulturbauten und verleiht diesen vor allem bei Dunkelheit eine ästhetische Erscheinung.

 

Die neue Architektur bildet zu einem Platzkanten, hat gleichzeitig aber auch einen Nutzen als Museumserweiterung des MAKK. Das Erdgeschoss ist offen und für die Bevölkerung freizugänglich. Überdacht bietet es Schutz vor allen Witterungsverhältnissen. Die überbaute Erdgeschossfläche wird dazu beleuchtet und dient auch als Projektionsfläche um Werbung für aktuelle Ausstellungen des Museums zu zeigen. Dieser architektonischer Eingriff trennt und verbindet - „aber über allem ist das Licht.“

Jury:

 

Frau Dr. Hesse | MAKK Museumsdirektorin

Herr Prof. Storch | TH Köln

Herr Adenauer | Vorsitzender Haus- und Grundbesitzerverein

Herr Bausinger | Geschäftsführer bei Friedrich Wassermann

Herr Haesemann | Rechtsanwaltskanzlei CBH

 

 

 

 

https://www.rundschau-online.de/region/koeln/makk-haus--und-grundbesitzerverein-praemierte-entwuerfe-von-studenten-28993710

 

 

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